Obwohl er das Visum für die Arnold Classic UK 2026 bereits gehabt haben soll, verzichtete Hadi Choopan auf eine Anreise nach Großbritannien. Gleiches galt für den diesjährigen Zweitplatzierten Nick Walker, sodass Arnold Classic Champ Andrew Jacked als großer Favorit nach Birmingham kam. Gleichzeitig bedeutet die Abwesenheit der beiden Olympia-Teilnehmer eine Chance für andere Athleten, sich in den Vordergrund zu drängen.
Kann Martin Fitzwater sich rehabilitieren?
Einer der Athleten, auf den dies unter anderem zutrifft, ist Martin Fitzwater. Der hochveranlagte IFBB-Pro war nicht nur über sein eigenes Abschneiden bei der Arnold Classic in Ohio enttäuscht, sondern zeigte sich gegenüber Nick Walker auch mehr als unsportlich. Im Anschluss an den Wettkampf pausierte der Open-Bodybuilder nicht nur seinen Social-Media-Auftritt, sondern verlor auch all seine Sponsoren.
Trotz dieser Reaktionen kehrte der IFBB-Pro bei der Arnold Classic UK 2026 auf die Bühne zurück. Gemeinsam mit Brandon Curry war er damit einer der großen Favoriten für den finalen Callout neben Andrew Jacked.
Doch auch Blessing Awodibu wollte seine Chance in Birmingham nutzen. Nachdem die letzten Wettkämpfe nicht zu seiner Zufriedenheit verlaufen waren, meldete sich der IFBB-Pro mit dem zweiten Platz bei der Detroit Pro zurück. Obwohl er ursprünglich nicht für die Arnold Classic UK 2026 vorgesehen war, werden die Veranstalter in Anbetracht des ausgedünnten Teilnehmerfeldes gerne auf den früheren Olympia-Teilnehmer zurückgegriffen haben.
Blessing Awodibu überrascht bei der Arnold Classic UK 2026
Letztgenannter war es dann, der bei der Arnold Classic UK 2026 positiv überraschte. Im numerischen Vergleich wurde der Zweite der Detroit Pro direkt mit Brandon Curry und Martin Fitzwater verglichen und konnte mit beiden Top-Profis an diesem Abend zweifelsfrei mithalten.

In den ersten Callout wurde der IFBB-Pro dennoch nicht aufgerufen. Vier Athleten, die bereits in Ohio auf der Bühne standen, teilten sich den First Callout an diesem Abend:
- Martin Fitzwater
- Brandon Curry
- Andrew Jacked
- Patrick Moore
Für Martin Fitzwater wird es dabei enttäuschend gewesen sein, dass er gegen Brandon Curry aus der Mitte herausrotiert wurde. Gleichzeitig muss man sagen, dass der Texaner keinesfalls seine Bestform in Birmingham präsentierte.

Für Blessing Awodibu blieb zunächst nur der zweite Callout, doch die Judges hatten ihn keinesfalls gänzlich übersehen. Im Anschluss kam es zu einem direkten Zweiervergleich zwischen Patrick Moore und Blessing Awodibu. Damit war auch klar, dass für Martin Fitzwater an diesem Abend ein Treppchenplatz realistisch war. Um den Titel kämpfte er jedoch in keinem Fall.
Final Callout mit Martin Fitzwater
Dennoch holten die Judges anders als in der Classic Physique gleich drei Athleten noch einmal zum finalen Vergleich im Open Bodybuilding auf die Bühne. Dass der Titel jedoch wie in Ohio erneut an Andrew Jacked gehen wird, dürfte an diesem Abend niemand bezweifeln. Entsprechend verzichteten die Kampfrichter auch darauf, die Teilnehmer noch einmal durchzutauschen. Andrew Jacked verließ zu keinem Zeitpunkt die Center Position, was bereits ein Vorzeichen für das Finale war.
Titelbild: Instagram



















