Arnold Classic Amateur findet 2023 doch statt

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Während die Bodybuildingwelt in den letzten Wochen dem Mr. Olympia 2022 entgegengefiebert hatte, gab es Anfang Dezember eine Nachricht, die einige Amateur-Athleten verärgerte. Die Veranstalter der Arnold Classic hatten verkündet, dass der Wettkampf in Ohio in 2023 ohne eine Amateur-Veranstaltung ausgetragen werden würde. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass einige Profis der Veranstaltung entwachsen waren, hatte die Entscheidung für Unruhe im Athletenlager gesorgt. Unter dem Einfluss des Namensgeber Arnold Schwarzenegger kam es nun offenbar zu einer neuen Entscheidung.

Die Arnold Classic ist der zweitwichtigste Wettkampf im Bodybuilding

Der Name Arnold Classic ist heutzutage ein Franchise, dass verbandsübergreifend in verschiedenen Ländern und Kontinenten ausgetragen wird. Dies mag den Glanz der ursprünglichen Veranstaltung ein wenig verwässert haben, doch insbesondere das Original in den USA ist weiterhin der zweitwichtigste Wettkampf im Profi-Bodybuilding.

Bereits 1989 riefen der kürzlich verstorbene Jim Lorimer und Arnold Schwarzenegger persönlichden Wettkampf ins Leben, nachdem die beiden sich 1970 beim Mr. World kennengelernt hatten. Im Jahr 2007 wurde die Amateurveranstaltung ins Leben gerufen. Während aus Deutschland Matthias Botthof und Paul Poloczek ihre Pro-Card mit Siegen auf der Amateurveranstaltung gewannen, schafften es andere Gewinner wie Roelly Winklaar oder Essa Obaid bis zum Mr. Olympia. Für Furore sorgte schließlich zuletzt Andrew Jacked, der erst in diesem Jahr auf der Arnold Classic Amateur seine Pro Card bekam.

Trotz dieser Reihe an namenhaften Athleten entschied sich Brian Power, der Executive Direktor des Arnold Sports Festivals im Rahmen dessen die Arnold Classic stattfindet, auf einen Amateur-Wettkampf zu verzichten. Nach Bekanntgabe der Entscheidung Anfang Dezember ließen kritische Reaktionen nicht lange auf sich warten.

Arnold Schwarzenegger schaltet sich ein

In einem Interview mit Nick Miller gab Arnold Schwarzenegger nun bekannt, dass er persönlich Einfluss darauf genommen habe, dass der Amateur-Wettkampf wieder ins Wettkampfwochenende aufgenommen wird. Ihm selbst läge das Amateur-Bodybuilding bis heute am Herzen, so dass er dieses mit einer entsprechenden Plattform fördern wolle. Brian Power bestätigte die Kehrtwende bereits und kündigte die kommenden Tage eine erneute Pressemitteilung an.

(fha) | Titelbild: Arnoldsports.com

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