Urs Kalecinski erklärt, weshalb die Offseason so kurz ausfiel

Nach dem Mr. Olympia 2025 machte Urs Kalecinski nicht einmal vier Monate Offseason und startete nun bereits wieder in die nächste Vorbereitung. Ob der IFBB-Pro in dieser Zeit den nächsten Sprung machen konnte, wird sich im Mai auf der Bühne zeigen. Bis dahin wird der Open-Bodybuilder alles daran setzen, um 2026 erneut im Schwergewicht beim Olympia teilzunehmen. Den Grund für seine kurze Offseason erklärte Urs Kalecinski nun über die sozialen Medien.

Es geht fest: Urs Kalecinski zieht ins eigene Gym

Bereits vor einigen Tagen hatte Urs Kalecinski in einem seiner YouTube-Videos angedeutet, dass er sich vorstellen könne, für die Dauer der Vorbereitung ins eigene Gym zu ziehen. Nachdem er einige Tage später in seinen Instagram-Storys gepostet hatte, die ihn in einem großen Möbelhaus zeigten, bestätigte er dieses Vorhaben nun noch einmal.

Um den vollen Fokus auf die anstehende Wettkampfsaison zu legen, will Urs Kalecinski in sein eigenes Studio ziehen und aus dem Homegym ein „Gymhome“ machen. In diesem Zusammenhang erklärte er bereits, dass – mit Ausnahme einer kurzen Pause zwischendurch – Wettkampfpläne bis Oktober vorgesehen seien. Ein Saisonabschluss im Geburtsland seiner Eltern oder bei der Dubai Pro 2026 ist damit wahrscheinlich.

Teilnahme an New York und Pittsburgh offiziell bestätigt

Wie der Fahrplan bis dahin jedoch genau aussieht, haben Urs Kalecinski und sein Coach Stefan Kienzl bislang nur wenig durchsickern lassen. Als der IFBB-Pro im vergangenen Jahr bereits angekündigt hatte, ab Februar mit der Diät zu starten, konnte man schon mit einer Teilnahme an der New York Pro rechnen.

Bereits vor zwei Jahren hatte der damalige Classic-Physique-Athlet mit einer Teilnahme bei Steve Weinbergers Wettkampf geliebäugelt, sich nach den Ergebnissen bei der Arnold Classic sowie der Arnold Classic UK jedoch dagegen entschieden. Nachdem im vergangenen Jahr der Wechsel in die offene Klasse erfolgt war, wird dieser Wettkampf nun nachgeholt.

Ebenso gab Urs Kalecinski nun im Podcast seines Coaches offiziell bekannt, auch in Pittsburgh dabei zu sein. Der Deutsche will sich mit den besten Athleten der Welt messen und scheut daher nicht die starke Konkurrenz, die auch in diesem Jahr zu erwarten sein wird.

Deshalb machte Urs Kalecinski weniger als vier Monate Offseason

Dennoch nahm sich der mehrfache Olympia-Teilnehmer nur eine kurze Offseason. In dieser erreichte er zwar in der letzten Phase in Thailand ein neues Höchstgewicht, doch inwieweit dem Deutschen nochmals deutliche Verbesserungen gelangen, wird sich erst im Mai zeigen. Die Entscheidung fiel dennoch ganz bewusst in dieser Form aus.

Im Rahmen einer Fragerunde erklärte Urs Kalecinski, dass er die Offseason eher als Erholungsphase verstehe. In der Vorbereitung hingegen würde er zu 100 Prozent alles einhalten – sei es ein fester Tagesablauf oder sogar der Umzug in das eigene Studio. Zudem habe er die Erfahrung gemacht, auch während der Vorbereitung weitere Fortschritte erzielen zu können.

In diesem Zusammenhang verwies der Open-Bodybuilder auch noch einmal auf Athleten aus den 2000er-Jahren wie Ronnie Coleman. Diese hätten damals nach dem Olympia häufig lange Pausen eingelegt, in denen sie das Bodybuilding vollständig ruhen ließen. Anschließend ging es praktisch direkt wieder in die Vorbereitung. Bodybuilding-Fans dürfen die Daumen drücken, dass die Strategie auch für den deutschen Olympia-Teilnehmer erfolgreich aufgeht.

Titelbild: Instagram

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