Deshalb verzichtet Samson Dauda auf die Arnold Classic 2026

Die Arnold Classic 2026 lockt mit dem größten Preisgeld im Open Bodybuilding, das es jemals gab. Ganze 750.000 US-Dollar winken dem Sieger, was für das kommende Jahr ein hochkarätiges Teilnehmerfeld anlocken dürfte. Ein Dauergast der vergangenen Jahre wird in diesem Jahr dennoch nicht in Ohio dabei sein. Samson Dauda verzichtet auf eine Teilnahme an der Arnold Classic 2026 und gab nun Einblick in seine Entscheidung.

Keine fünf Arnolds in Folge

Arnolds haben ihre eigenen Regeln. Dies bezieht sich nicht nur auf die Wertungen, die in der Vergangenheit so manches Mal vom Olympia abwichen, sondern vor allem auf die Art und Weise der Teilnahme. Während man sich für einen regulären Wettkampf anmelden und sich für den Olympia qualifizieren kann, stellt die Arnold Classic auch im kommenden Jahr einen Einladungswettkampf dar. Mögliche Teilnehmer können sich im Vorfeld bewerben und werden anschließend zum Wettkampf zugelassen.

In diesem Jahr lockte die Aussicht auf ein Preisgeld von 750.000 US-Dollar eine Vielzahl an Top-10-Olympians an, wobei ein Name auf der Liste fehlt. Obwohl Samson Dauda in den vergangenen vier Jahren stets an der Arnold Classic in Ohio teilnahm und 2023 sogar den Titel gewinnen konnte, verzichtet der Brite im kommenden Jahr auf eine Teilnahme. In einem aktuellen Interview gab der Olympia-Sieger von 2024 Einblicke in seine Gedankenwelt.

Rückblick auf den Mr. Olympia 2025

Als amtierender Olympia-Champion den Titel zu verlieren, ist ein Schicksal, das in den vergangenen Jahren mehrere Athleten erfahren mussten. Dies fördert auf der einen Seite die Spannung des Sports, kann auf der anderen Seite aber durchaus auch zu Verunsicherungen bei den Athleten führen. Samson Dauda versucht, sich von solchen Gedanken jedoch nicht beeinflussen zu lassen.

Unabhängig vom Ergebnis beim Mr. Olympia 2025 habe er sich bereits in der Vergangenheit angewöhnt, keine Bodybuilding-Medien zu verfolgen. Er schaue weder Bodybuilding-YouTube-Videos, noch lese er Kommentare im Internet. Eine Person, auf die er hingegen hört, ist seine Frau. Diese stellt für Samson Dauda auch nach dem enttäuschenden Abschneiden beim vergangenen Olympia eine wichtige Säule dar. Sie habe ihn zum Sport gebracht, und ohne sie würde er das Bodybuilding beenden.

Vorerst wird der Blick jedoch erneut nach vorne geworfen. Beim Mr. Olympia 2025 hätten er und seine Partnerin den vollen Fokus auf die Konditionierung gelegt, um der beständigen Kritik an seiner Person gerecht zu werden. Diese führte dazu, dass er zwar sehr trocken war, aber gleichzeitig enorm an Volumen verlor – was letztlich sein größter Trumpf auf der Bühne ist.

Samson Dauda verzichtet bewusst auf die Arnold Classic 2026

Auch wenn der Verzicht auf die Arnold Classic 2026 im Interview von Samson Dauda nicht direkt angesprochen wurde, erklärte er dennoch den Grund für sein Fernbleiben. Der Arnolds-Sieger von 2023 erklärte, dass er nach der Lektion vom diesjährigen Olympia zu alter Stärke zurückfinden wolle.

Zum ersten Mal seit vier Jahren werde er daher in eine längere Offseason gehen, die zuletzt maximal zehn Wochen gedauert habe. Für den kommenden Olympia soll es anders verlaufen, wobei die Waage bereits jetzt gesprengt ist. Die derzeitigen knapp 160 Kilogramm werden längst nicht mehr auf einem handelsüblichen Gerät angezeigt. Das Ziel ist dabei klar und nicht nur an eine Platzierung gebunden:

Samson Dauda will versuchen, wieder ein Monster zu werden, wie er es im positiven Sinne beschreibt. Dabei liegt sein Ziel darin, die bisherige Ästhetik und Taillengröße zu bewahren, um eine Art „ästhetisches Massemonster“ auf der Bühne zu sein. Anstatt der Arnold Classic wird somit der Olympia 2026 der nächste große Wettkampf des 39-Jährigen sein.

Titelbild: Instagram

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