Urs Kalecinski leakt Wettkampfpläne 2026

Der Wechsel von Urs Kalecinski in die Open und der anschließende Gewinn von zwei Profi-Wettkämpfen war eine der großen Bodybuilding-Geschichten im Jahr 2025. Nachdem er sich bei seinem ersten Olympia achtbar schlagen konnte, will der Deutsche sich hierauf nicht ausruhen, sondern auch 2026 erneut angreifen. Nun gab Urs Kalecinski erste Informationen dazu bekannt, wie seine Wettkampfpläne für 2026 aussehen.

Mr. Olympia 2025: Top 10 verpasst und dennoch gewonnen

Auch wenn die Classic Physique in den vergangenen Jahren unter Bodybuilding-Fans eine große Popularität erreicht hat, stellt das Open Bodybuilding weiterhin die Königsklasse des Wettkampfsports dar. Dies machte sich auch dadurch deutlich, dass immer wieder darüber spekuliert wurde, wie Top-Athleten der Classic Physique ohne Gewichtslimit wirken würden.

Chris Bumstead war schließlich auf der Prague Pro 2024 der Erste, der diese Fantasien nicht nur beflügelte, sondern wahr werden ließ. Bei seinem Wechsel ins Schwergewicht verpasste er damals nur knapp die Qualifikation fürs Open Bodybuilding. Weniger als ein Jahr später zog Urs Kalecinski nach. Auch der Deutsche wechselte – wenn auch unter anderen Umständen – ins Open Bodybuilding.

Der mehrfache Olympia-Teilnehmer gewann nicht nur seine ersten beiden Open-Wettkämpfe, sondern platzierte sich auch auf Anhieb bei seinem ersten Open-Olympia. Auch wenn es wenige kritische Stimmen gibt, die die Teilnahme als zu früh ansahen, war der Wettkampf in Las Vegas für Urs Kalecinski ein voller Erfolg. Auf diesem will der 27-Jährige im kommenden Jahr aufbauen. Dazu gab er nun Einblicke in seine Strategie.

Urs Kalecinski gibt Diätbeginn bekannt

Obwohl der IFBB Pro noch im Mai 2025 mit knapp 130 Kilogramm in die Vorbereitung gestartet war, ist er zum Ende des Kalenderjahres deutlich leichter. Der Wechsel ins Open Bodybuilding bedeutete somit keinesfalls, dass er sich zügellos „hochfressen“ würde und 140 oder sogar 150 Kilogramm in der Vorbereitung anpeilte. Er selbst betonte in diesem Zusammenhang, dass insbesondere eine schmale Taille ein wichtiger Schlüsselfaktor sei, der nicht sinnlos aufgegeben werden sollte.

In einem Trainingsvideo mit Dennis Reinhold, wenige Tage vor Weihnachten, erklärte der Open-Bodybuilder, derzeit knapp 123 Kilogramm zu wiegen. Das Ziel sei es, das Gewicht auf bis zu 130 Kilogramm zu steigern, um anschließend in die Diät zu starten.

Für diese steht der Termin bereits fest. Schon vor einigen Wochen machte Urs Kalecinski die Andeutung, gemeinsam mit seinem Coach Stefan Kienzl die Wettkampfpläne für 2026 festgelegt zu haben. Nun erklärte er, dass die Diät im Februar 2026 starten wird. Das erlaubt Spekulationen darüber, wo man den IFBB Pro das nächste Mal auf der Bühne sehen wird.

FIBO 2026 vermutlich zu früh

Die letzte Vorbereitung, die ursprünglich noch für die Classic Physique gestartet wurde, war auf eine Dauer von fünf Monaten ausgelegt. Damals hätte Urs Kalecinski fast 30 Kilogramm für das Gewichtslimit abwerfen müssen, was nun keine Rolle mehr spielt. Da die Form zudem derzeit weiterhin akzeptabel ist, dürfte die geplante Vorbereitung deutlich kürzer ausfallen.

Sollte die Diät pünktlich Anfang Februar und nicht erst im Laufe des Monats starten, wären bis zur FIBO 2026 knapp zehn Wochen Zeit. Die Teilnahme wäre sicher nicht unmöglich. Letztlich wird der Termin aber vermutlich noch zu früh sein. Deutlich realistischer wären Termine ab Mai, womit Starts bei der New York Pro und der Pittsburgh Pro möglich wären. Beide Wettkämpfe sind aus strategischer Sicht weiterhin wichtige Stationen, um sich bei der IFBB zu zeigen, auch wenn mit einem hochklassigen Teilnehmerfeld zu rechnen ist.

Im Anschluss gäbe es jedoch eine Reihe an Wettkämpfen in den USA und Europa, auf denen die Qualifikation für den Mr. Olympia 2026 geholt werden könnte, um anschließend nochmals in eine kurze Erholungsphase zu gehen. Das Qualifikationsfenster endet im nächsten Jahr Ende August.

Titelbild: Instagram

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