Die Arnold Classic 2026 wird erneut ein spektakulärer Wettkampf. Im Open Bodybuilding locken dem Sieger 750.000 US-Dollar. Damit ist deutlich mehr Geld als bei jedem anderen Wettkampf zu gewinnen – inklusive des Olympia. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 1 Million US-Dollar ausgelobt, was auch im kommenden Jahr einige hochkarätige Athletinnen und Athleten zum Einladungswettkampf lockt. Deutschland wird dabei auf der Arnold Classic 2026 erneut durch Mike Sommerfeld vertreten.
Eine Olympia-Titelträgerin in den Frauenklassen
Wie schon im Vorjahr wurde auch dieses Mal die Bekanntgabe des Teilnehmerfeldes mit den Damen eröffnet. Obwohl nur eine aktuelle Olympia-Titelträgerin bei den Arnolds antritt, sind die drei Frauenklassen, die in Ohio angeboten werden, stark besetzt. In der Bikini-Klasse tritt die Vize-Titelträgerin Ashlyn Little an, die es unter anderem mit Ashley Kaltwasser zu tun bekommt. Letztgenannte hat in ihrer Karriere so viele Wettkämpfe gewonnen wie keine zweite Athletin. Vorjahressiegerin Vania August wird ihren Titel hingegen nicht verteidigen.
Gleiches gilt für die Wellness-Klasse. Auch dort wird die Vorjahressiegerin nicht erneut an den Start gehen, sodass ein neuer Arnolds-Champion gesucht wird. Eine deutsche Beteiligung gibt es 2026 ebenfalls nicht. Lisa Meiswinkel war in diesem Jahr noch in Ohio angetreten. Die große Favoritin auf dem Papier ist damit Elisa Alcantara, die in diesem Jahr sowohl bei den Arnolds als auch beim Olympia den dritten Platz belegte.
Als dritte Kategorie wird Fitness angeboten. Auch wenn die Figure-Klasse insbesondere aus deutscher Sicht ein interessanter Bestandteil gewesen wäre, konzentrieren sich die Veranstalter der Arnolds auch im nächsten Jahr auf eine überschaubare Anzahl an Kategorien. Mit Michelle Fredua-Mensah wird die aktuelle Olympia-Titelträgerin antreten und nach dem zweiten Platz bei der Arnold Classic 2025 im kommenden Jahr nach dem Titel greifen.
Mike Sommerfeld tritt zur Titelverteidigung an
In der Classic Physique wird Deutschland hingegen auch im kommenden Jahr vertreten sein. Der Olympia-Zweite und amtierende Arnold-Sieger Mike Sommerfeld wird erneut antreten, um seinen Titel zu verteidigen.
Betrachtet man das Teilnehmerfeld, wirkt der Deutsche fast schon konkurrenzlos. Lediglich ein weiterer Athlet aus den diesjährigen Olympia-Top-10 wird ebenfalls in Ohio dabei sein. Darüber hinaus wird Wesley Vissers sein Comeback geben, nachdem er den Olympia ausgesetzt hatte. Unter normalen Umständen sollte Mike Sommerfeld jedoch als großer Favorit ins Rennen gehen.
Hieran ändert auch Sam Sulek nichts. Der Influencer gewann in diesem Jahr bei der Arnold Classic Amateur seine Pro Card und wird in Ohio sein Profi-Debüt geben.
Ein neuer Sieger wird in der Open gesucht
In der Open-Klasse wird es hingegen in jedem Fall einen neuen Sieger geben. Derek Lunsford kündigte bereits im Vorfeld an, sich auf den Mr. Olympia 2026 konzentrieren zu wollen, und auch Samson Dauda wird nicht versuchen, den Arnolds-Titel zurückzugewinnen.
Dafür gibt es einige weitere spektakuläre Namen, die in Ohio antreten werden. Nick Walker, Hadi Choopan und Brandon Curry gewannen allesamt bereits die Arnold Classic. Mit Martin Fitzwater tritt zudem der Mann der Stunde an, der zuletzt in Prag auch Samson Dauda schlagen konnte. Gemeinsam mit Andrew Jacked ergibt dies eine spannende Top 5, die durch weitere erfolgreiche Profis ergänzt wird.
Abschließend werden noch Men’s Physique und Wheelchair angeboten. Während in letztgenannter Kategorie der amtierende Olympia-Titelträger antreten wird, verzichtet der derzeitige Men’s-Physique-Olympia-Champion Ryan Terry auf eine Teilnahme. Ebenso kündigte der Vorjahressieger Ali Bilal bereits an, nie wieder an einer Arnold Classic teilnehmen zu wollen – und hielt sein Wort. Brandon Hendrickson geht damit als Favorit ins Rennen um den Arnolds-Titel.
Titelbild: Instagram























Daumen sind fest gedrückt, dass Sommerfeldt failed.
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