Ergebnisse FIBO Pro 2026: Deutsche dreimal knapp am Sieg vorbei

Die FIBO Pro war auch 2026 der erste von zwei Profi-Bodybuilding-Wettkämpfen auf deutschem Boden. Neben dem Open Bodybuilding kämpften deutsche Athletinnen und Athleten in der Classic Physique, der Bikini-Klasse sowie der Figure um eine mögliche Olympia-Quali. Der große Sieger des Wochenendes war aber schon im Vorfeld Steve Benthin, der mit seinem Comeback zunächst Erwartungen schürte und letztlich auf der Bühne überzeugen konnte.

Zehn deutsche Starter auf der FIBO Pro 2026

Während im vergangenen Jahr insbesondere die deutschen Figure-Athletinnen sich einen engen Kampf um die Olympia-Qualifikation lieferten, waren die Teilnehmer in diesem Jahr gleichmäßig über die verschiedenen Klassen verteilt. In der Bikini-Kategorie traten Monika Eberbach und Lisa Reith an. Letztgenannte konnte sich bereits dreimal für den Olympia qualifizieren, hatte bei ihren vergangenen Wettkampfteilnahmen jedoch weniger Glück. Beide verpassten in Köln die Top 5.

In der Figure war Deutschland ebenfalls mit zwei Athletinnen vertreten, für die der Wettkampf erfolgreicher verlief. Während Kristina Zafirova die Olympia-Quali nach Slowenien holte, konnten Vanessa Happle und Nina Paulus die Top 3 vervollständigen. Die erste Olympia-Quali verpassten beide damit jedoch erneut knapp.

In der Classic Physique benötigt man hingegen, von einigen Wettkämpfen abgesehen, seit diesem Jahr zwei Siege, um am Olympia teilnehmen zu dürfen. Der für Österreich antretende Mohammad Ali reiste mit seinem ersten Profi-Sieg im Gepäck zum Wettkampf an und hatte mit dem Deutschen Erik Rabe seinen größten Konkurrenten. Letztlich sollte der Österreicher gewinnen und hat damit die Qualifikation für den Mr. Olympia 2026 sicher.

Steve Benthin überzeugt beim Wettkampf-Comeback

Der heimliche Star des Wettkampfwochenendes war allerdings Steve Benthin. In einem Line-up von sechs Startern konnte der 212-Profi bei seinem Wettkampf-Comeback trotz mittlerweile deutlich über 40 Lebensjahren überzeugen. Der zweifache Olympia-Teilnehmer wusste bereits im Vorfeld, dass er mit seinen knapp 92 Kilogramm der leichteste Athlet im Starterfeld sein würde. Gleichzeitig meldete er sich damit vor heimischem Publikum zurück.

Auch die weiteren Wettkampfpläne des IFBB-Pros sind bereits bekannt. Der 212-Profi will in New York und in Europa an weiteren Wettkämpfen teilnehmen. Das langfristige Ziel, so lässt es sich aus dem neuen YouTube-Kanal herauslesen, ist die Teilnahme am Masters Olympia 2027.

Sasan Heirati holte Olympia-Quali auf der FIBO Pro 2026

Den Sieg machten jedoch erwartungsgemäß zwei andere Athleten unter sich aus. Der Vorjahreszweite Sasan Heirati reiste als großer Favorit zum Wettkampf auf deutschem Boden an. Bereits im letzten Jahr brachte der Brite den aktuellen Arnold Classic Champ Andrew Jacked an den Rand einer Niederlage, wobei dieser auf der FIBO Pro 2025 nicht in Bestform angetreten war.

Open Bodybuilding FIBO Pro 2026 mit Steve Benthin (links)

In diesem Jahr war der größte Konkurrent Mohammad Nsour. Der ebenfalls für Deutschland startende IFBB-Pro hat bereits Olympia-Erfahrung, blickt jedoch auf eine verkorkste Saison im Vorjahr zurück. In dieser Saison begann der Open-Bodybuilder die Zusammenarbeit mit Martin Hahn. Der Auftritt auf der FIBO Pro zeigte, dass dies die richtige Entscheidung war. Im Vergleich zum Auftritt in Offenbach war Mohammad Nsour deutlich verbessert, auch wenn es letztlich nicht für die Olympia-Quali reichte.

Open Bodybuilding FIBO Pro 2026 Latspread

Diese holte sich, wie im Vorfeld erwartet, Sasan Heirati. Nachdem dieser im vergangenen Jahr lange um seine Teilnahme in Las Vegas kämpfen musste, hat er in diesem Jahr deutlich früher Planungssicherheit. Für Dennis Friedrich wurde es Platz 5. Steve Benthin landete beim Comeback auf Platz 6.

Titelbild: YouTube

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