Albert Busek wird 79 Jahre alt

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Wohl kaum jemand hatte auf den Bodybuilding- und Fitnesssport in Deutschland, ja sogar weltweit einen großen Einfluss wie Albert Busek. Heute, vor genau 79 Jahren wurde Albert Busek in München geboren. Ein guter Anlass, einen Blick auf sein Leben und Wirken zu werfen.

Albert Busek widmete sein Leben dem Bodybuildingsport

Mit 16 Jahren wurde Albert Busek, ausgelöst durch den Film „Herkules“ mit Steve Reeves, vom Bodybuildingfieber gepackt. Gemeinsam mit seinem Freund Erich Janner begann er das Training in Münchens damals einzigem Studio, einem kleinen Kraftraum, kaum 20 Quadratmeter groß, im Nebenraum einer Sauna. Bis heute kann sich Albert an den genauen Tag seines ersten Trainings erinnern: Es war der 14. Oktober 1959, drei Tage nach seinem 16. Geburtstag.

Im Laufe der Jahre feierte Alber Busek verschiedene sportliche Erfolge wie den Sieg bei der Münchner Stadtmeisterschaft im Kraftdreikampf. Doch schon bald zeigte sich, dass Alberts weit größeres Talent im unternehmerischen Bereich lag. Zunächst als Fotograf und Redakteur, später als Chefredakteur arbeitete er für die Bodybuildingmagazine Rolf Putzigers, von denen vor allem die Sportrevue große Popularität erlangte. Zudem leitete er Putzingers Fitnessstudio und Versandhandel.

Auch als Sportfunktionär machte sich Albert Busek einen Namen. Er organisierte diverse Meisterschaften und war später federführend bei der Gründung des DBFV e.V. Sein 1983 in der Rosenheimer Straße in München eröffnetes Studio verkaufte Albert 2004.

Der Entdecker Arnold Schwarzeneggers

Im Jahr 1966 holte Albert den damals noch gänzlich unbekannten Arnold Schwarzenegger nach Deutschland und gab ihm einen Job als Trainer. Doch Albert war nicht nur Arnolds Chef. Vielmehr war er sein Mentor und maßgeblich für dessen rakentenhaften Aufstieg verantwortlich, auch weil er Arnold mit Joe Weider bekannt machte, den er im Mai 1964 in Düsseldorf kennengelernt hatte. Bis heute verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft.

Meister der Zeitschriften

Über 40 Jahre lang war Albert als Chefredakteur für die populärsten Bodybuildingmagazine tätig, neben der Sportrevue, der Muscle & Fitness und dem Athletik-Sportjournal vor allem für die FLEX, mit deren Juni-Ausgabe er sich 2017 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete. In seiner Laufbahn war Albert für knapp 800 Fachpublikationen verantwortlich und leistete so einen maßgeblichen Beitrag zur Entwicklung der Bodybuildingkultur in Deutschland.

Und auch nach seinem offiziellen Ruhestand kann Albert Busek das Arbeiten nicht ganz sein lassen. Regelmäßig schreibt er für die Branchen-Fachzeitschrift Fitness Management International.

Gründungsvater der BSA-Akademie

Doch Alberts Wirkungsspektrum umfasst noch einen anderen Bereich, den er anlässlich seines heutigen Geburtstags in einem Facebook-Kommentar als seine „wertvollste berufliche Tat“ beschrieb: die Gründung der BSA-Akademie im Jahr 1983.

Die BSA-Akademie ist heute die wohl bedeutendste Fernschule im deutschsprachigen Raum für die Fachbereiche Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. 2002 folgte die Gründung der Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG), einer staatlich anerkannten Fachhochschule als Schwesterunternehmen.

Alles Gute zum Geburtstag Albert!

(tk) | Titelbild: Archiv Albert Busek

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