So wirst du an Weihnachten nicht fett

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„I’m driving home for Christmas“ summt Chris Rea Jahr für Jahr, wenn es auf die Feiertage zugeht. Und während viele von uns die letzten Arbeitstage des Jahres hinter sich bringen, stellt sich abermals die Frage, wie man nur die Weihnachtstage bei der Familie überstehen soll, ohne gnadenlos zu verfetten. In diesem Guide erfahrt ihr, welche Vorbereitungen ihr treffen müsst, was dringend ins Reisegepäck gehört und mit welchen Tricks ihr beim Familienfest garantiert in shape bleibt.

Dein Survivalplan für die Feiertage: So nimmst du an Weihnachten nicht zu

Step 1: Vorbereitung ist alles!

Wer vermeiden will, über die Feiertage vom Adonis zum Schwabbelking zu werden, muss vor allem gut vorbereitet sein. Das heißt: Deckt euch frühzeitig mit Bergen an Hähnchen, Thunfisch und Magerquark ein, vergesst den Reis, die Haferflocken und den Brokkoli nicht und für den Genuss dürfen es auch noch ein paar Walnüsse sein. Verschwendet dabei kein Geld für übertriebene Qualität, Weihnachten ist teuer genug und schließlich muss es ja vor allem funktionieren.

Sofern noch nicht erledigt, besorgt euch dringend noch einen Schlingentrainer, eine Gewichtsweste und vor allem natürlich Frischhaltefolie.

Sind all diese Einkäufe getätigt, geht es ans Werk! Zunächst einmal gilt es, für jeden Tag in der Heimat sämtliche Mahlzeiten vorzubereiten. Also ran an den Kontaktgrill und den Reiskocher und losgelegt. Sind sämtliche Mahlzeiten vorbereitet, kommen diese in das Gefrierfach, sodass ihr sie vor der Abreise bequem in euren Foodbag packen könnt. Wichtig: Die Mahlzeiten für die Reisezeit nur in den Kühlschrank stellen, ansonsten werdet ihr auf der Fahrt flach und katabol. Zur Sicherheit auf jeden Fall die Küchenwaage einpacken!

Dann gilt es, sämtliche Supplements abzupacken, schließlich will man ja nicht jede Dose mitschleppen. Im Zweifel aber lieber für einen Tag mehr einplanen, wer weiß, ob ihr nicht eingeschneit werdet.

Im Grunde ist dann auch schon das Schwerste getan: Schlingentrainer und Gewichtsweste einpacken, Sportkleidung dazu und noch ein frisches Tanktop und eine Jogginghose für Heiligabend. Und natürlich die Körpergewichtswaage, damit du täglich deine Werte tracken kannst.

Ach so: Denkt auch an die Geschenke! Geheimtipp: Trainingsbooster und Gymwear kommen generell super an!

Nicht vergessen: Organisiert schon von zu Hause aus Tageskarten für Gyms vor Ort. Achtet dabei auf die Öffnungszeiten, nicht dass ihr vor verschlossenen Türen steht.

Step 2: Die Familie briefen!

Egal wie oft ihr die fettige Gans mit Klößen schon lautstark abgelehnt und den Familienspaziergang am ersten Feiertag aufgrund eurer Trainingsroutine boykottiert habt, Eltern und Großeltern sind in diesem Punkt sehr vergesslich. Bevor es unnötig Streit gibt, erinnert sie daher am besten schon einmal schriftlich, dass euer Tag streng durchgeplant ist und keinerlei Abweichungen erlaubt. So habt ihr später einen Beweis und die können sich nicht damit rausreden, dass sie das alles ja nicht wussten. Ideal ist ein Einschreiben, im Notfall tut es aber auch eine Mail mit Lesebestätigung.

Step 3: Konsequent bleiben!

Trotz der in Step 2 beschriebenen Maßnahmen werdet ihr vor Ort mit Ignoranz konfrontiert werden. „Willst du nicht doch ein Plätzchen essen? Die hast du doch früher so gemocht!“ Wichtig ist jetzt, keinen Millimeter nachzugeben, denn das würde die Familie als Zeichen der Schwäche deuten und danach noch vehementer bohren. Also stur bleiben! Deine Ganis, deine Shreddedheit!

Gleiches gilt für deine Trainingsroutine: Schön, dass die Bescherung traditionell in deiner Familie um 19 Uhr gemacht wird, aber wenn da eben Beintraining auf dem Plan steht, dann ist das eben so!

Step 4: Jede kleinste Sünde ausgleichen!

Sind wir mal ehrlich: Ja, du bist eine Maschine, aber auch Maschinen machen Fehler. Und so passiert es dann doch, dass du heimlich (siehe Step 3) einen Zimtstern naschst. Soweit kein Beinbruch, nur müssen jetzt umgehend Gegenmaßnahmen ergriffen werden! Nicht umsonst hast du ja den Schlingentrainer und die Gewichtsweste eingepackt. Also ab damit in die Garage oder den Keller und erst einmal ein HIIT-Workout absolvieren.

Wer sich seiner Schwäche von vorneherein bewusst ist, sollte ohnehin rein präventiv jeden Morgen ein solches Workout absolvieren. Es gilt dabei die eiserne Regel: Pro Keks zehn Minuten HIIT!

Step 5: Profit!

Hältst du dich an diese einfachen Regeln, wirst du nicht nur noch geiler als zuvor aus den Weihnachtsferien zu Hause zurückkehren, du wirst sogar mental enorm profitieren. Labe dich daran, wenn im Gym die Crosstrainer voller Schwächlinge sind, die versuchen, ihre Feiertagspfunde abzutrainieren. Du hast es überstanden, du bist stark!

Step 6: Den ganzen Unsinn sein lassen!

Wer es bis hierhin immer noch nicht verstanden hat: Genau das machst du bitte nicht! Sei kein Weihnachtsgrinch! Genieße die Tage mit deinen Liebsten, freue dich über das leckere Essen von Mama oder Oma und höre auf, jede Kalorie zu zählen!

Natürlich spricht nichts dagegen, ein paar essentielle Supplements mitzunehmen, natürlich muss man nicht völlig eskalieren und niemand wird dir böse sein, wenn du dich an einem passenden Zeitpunkt für zwei Stunden ins Gym verabschiedest. Aber alles mit Augenmaß, Sinn und Verstand! Denn niemand verfettet an drei Tagen. Selbst wenn du wirklich Vollgas gibst, wirst du kaum mehr als ein oder maximal zwei Kilogramm Körperfett aufbauen. Alles andere ist Wasser und Magen- bzw. Darminhalt. Mit ein wenig Vernunft dürfte die Zunahme an Körperfett sogar noch geringer ausfallen. Und dafür hast du ein schönes und entspanntes Fest und es ist gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass ein paar schöne Tage ohne strengen Fokus deinem Körper so guttun, dass er dich dafür im Anschluss mit noch besseren Fortschritten belohnen wird.

In diesem Sinne frohes Fest!

1 KOMMENTAR

  1. Hallo und ein fröhliches Fest

    man wird nicht zwischen Weihnachten und Silvester zum Schwabbel…. sondern zwischen Silvester und Weihnachten werde ich zum Schwabbel

    Also esst euch satt !!!

    in diesem Sinne

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