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Brite gesteht vor Gericht: Tote Maus in Whey von MyProtein war eine komplette Lüge!

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Brite gesteht vor Gericht: Tote Maus in Whey von MyProtein war eine komplette Lüge!

MyProtein gehört ohne Zweifel zu den größten und populärsten Discount-Supplementherstellern Europas. Doch die Niedrigpreispolitik hat auch ihre Schattenseiten. Immer wieder wird das aus England stammende Unternehmen mit Vorwürfen bezüglich der Qualität seiner Nahrungsergänzungsmittel konfrontiert. Im April letzten Jahres machte ein extrem verstörender Vorfall im Netz die Runde, der das zum Teil „angekratzte“ Image des Herstellers in äußerst negatives Licht rückte.

Brite gesteht vor Gericht: Tote Maus in Whey von MyProtein war eine komplette Lüge!

Damals behauptete der 25-jährige Adam Brenton eine tote Maus in einem Beutel MyProtein Impact Diet Whey gefunden zu haben. Das Brisante an der Geschichte: erst nachdem er das Proteinpulver drei Wochen lang konsumiert hatte, sei der Brite auf den leblosen Nager in dem Beutel „gestoßen“. Daraufhin ging der aus der Nähe von Manchester stammende Mann an die Öffentlichkeit und forderte eine Entschädigung von MyProtein.

Während im Internet bereits heiß über den Vorfall debattiert wurde, hielt sich MyProtein zunächst relativ bedeckt. Kurze Zeit später folgte dann ein Statement des britischen Herstellers, in welchem die Behauptungen des Engländers mit handfesten Beweisen widerlegt wurden. Gleichzeitig kündigte MyProtein an, mit dem 25-Jährigen vor Gericht zu ziehen. Nun scheint ein Urteil „gefällt“, wie BBC News vor ein paar Tagen verkündete.

„Die Geschichte mit der toten Maus im Beutel von MyProtein war gelogen“

So soll Adam Brenton vor Gericht zugegeben haben, dass die komplette Geschichte mit der Maus eine Lüge komplett frei erfunden sein soll. Gleichzeitig entschuldigte sich der junge Engländer bei MyProtein für den daraus resultierenden Imageschaden. Den Beweis dafür lieferte My Protein selbst in Form einer „Timeline“, mit deren Hilfe die einzelnen Zeitpunkte der Produktion und des Versands nachverfolgt werden konnten. Dem Bericht zufolge habe der Beutel den Produktionsprozess am 9. März 2017 abgeschlossen. Drei Tage später soll dann am 12. März die Bestellung erfolgt sein. Den endgültigen Beweis lieferte der von dem britischen Hersteller in Auftrag gegebene Obduktionsbericht, laut dem die Maus erst Anfang April 2017 verstarb – also drei Wochen nach der Bestellung!

Brite gesteht vor Gericht: Tote Maus in Whey von MyProtein war eine komplette Lüge!

Für die endgültige Entscheidungsfindung zog das Londoner Gericht zudem noch aufgezeichnetes Videomaterial des Produktionsprozesses zur Rate. Auch darin konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden, weshalb das Gericht Brenton nun für „schuldig im Sinne der Anklage“ befand. Neben den Gerichtskosten warten auf den jungen Briten jetzt auch Schadensersatzzahlungen. In welcher Höhe ist allerdings nicht bekannt.

Quelle: http://www.bbc.com/news/uk-england-manchester-43306645

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