IFBB Pro Aldin Alijagic beendet Bodybuilding-Karriere

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Die Classic Physique entwickelte sich in den letzten Jahren zu der meistbeachtesten Klasse im Bodybuilding. Während internationale Fans insbesondere dem mehrfachen Titelträger Chris Bumstead die Daumen drücken, konnten sich aus Deutschland mit Urs Kalecinski, Mike Sommerfeld und Alexander Westermeier gleich drei Athleten im letzten Jahr für den Mr. Olympia qualifizieren. Doch neben den Olympians gibt es eine Reihe an weiteren deutschen Athleten, die in der Classic Physique an den Start gehen. Einer dieser Profis war Aldin Alijagic, der nun mit nicht einmal 30 Jahren das Ende seiner Wettkampfkarriere bekanntgab.

Aldin Alijagic hatte nie die Pro Card als Ziel

In seinem Video-Statement führt Aldin Alijagic an, dass er über die Entscheidung bereits die letzten vier bis sechs Wochen nachgedacht habe. Ursprünglich hätte er geplant, seine Wettkampfkarriere mit 31 oder 32 Jahren zu beenden. Dass er dies nun mit 29 Jahren tut, habe vor allem mit einigen Learnings zu tun, die er im Laufe der letzten Jahre gesammelt habe.

Der Gewinn der Pro Card habe niemals oberste Priorität gehabt. Selbst die Teilnahme an Wettkämpfen sei zunächst eine komische Vorstellung gewesen und erst nachdem verschiedene Personen ihn dazu immer wieder ermutigt hätten, sei er auf die Bühne gegangen. Seinen Weg sei er dabei ohne größeren Plan gegangen. Der Profi-Status habe er fast schon nebenbei erlangt.

Keine Argumente für weitere Wettkampfteilnahmen

In der jüngsten Vergangenheit habe er daher die Pros und Contras für weitere Wettkampfteilnahmen abgewogen. Wie der Ende 20-Jährige für sich selbst feststellen musste, habe es jedoch kaum noch Pro-Punkte für ihn gegeben.

Jeder Athlet müsse sich im Klaren darüber sein, dass die Gesundheit unter Wettkampfteilnahmen leide. Neben körperlichen Nebenwirkungen sein insbesondere Essstörungen und Depressionen häufige Erscheinungen des Wettkampfbodybuildings, über die jedoch nur wenig gesprochen wird.

Er selbst habe bisher jeder Vorbereitung mit 100 Prozent durchgezogen, obwohl ihn dies alles nie wirklich erfüllt habe. Mit der Abkehr vom Wettkampfbodybuilding wolle Aldin Alijagic daher sein Hobby zurückerlangen, das er einmal als Selbstchallenge und nicht als Wettstreit gegen andere begonnen habe.

Wie es in naher Zukunft weitergehen soll und wie der Oberarmumfang bei Aldin Alijagic zuletzt noch war, erfährt man im gut zehnminütigen Videostatement.

(fha) | Titelbild: Instagram

1 KOMMENTAR

  1. Der Aldi, einfach zu weich für den Sport.
    Seine Trainingsintensität ist „Mutti“ so auch seine Bühnenpräsenz

    Potenzial hätte er gehabt, der Bub ist einfach zu faul

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