IFBB Pro Martin Fitzwater propagiert Cannabis-Konsum

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Der Konsum von Marihuana soll unter Schwergewichtsbodybuildern weit verbreitet sein. In einem aktuellen Video propagiert der IFBB Pro Martin Fitzwater, der auf der Texas Pro 2022 nur knapp die Qualifikation für den Mr. Olympia 2022 verpasst, die Nutzung des berauschenden Mittels. Er sieht drei große Vorteile für Bodybuilder im Gebrauch von Cannabis.

Kiffen ist seit 1999 gemäß Dopingliste verboten

Neben den strafrechtlichen Regelungen des eigenen Landes müssen Sportler insbesondere die Dopingliste des IOC im Auge haben. Gemäß dieser Verordnung ist Cannabis seit 1999 verboten, so dass kiffende Sportler mit einer Sperre oder anderen Sanktionen rechnen müssen. Dennoch gab es in der Vergangenheit immer wieder Athleten, die sich dazu bekannten, Marihuana zu rauchen. Schwimmer wie Michael Phelps oder Footballspieler wie Eugene Monroe positionierten sich öffentlich für die Nutzung von THC.

Aus dem Bodybuilding dürfte Dorian Yates vielen Menschen als Person bekannt sein, die sich öffentlich für den Konsum von Cannabis aussprach.

Bodybuilder Martin Fitzwater positioniert sich öffentlich zum Cannabis-Konsum

Der Schwergewichtsbodybuilder Martin Fitzwater gibt in einem aktuellem Instagram-Post an, dass er drei Vorteile im Marihuana-Konsums sehe:

  1. THC würde seinen Appetit vergrößern.
  2. Er würde härter trainieren können, da Marihuana das Schmerzempfinden verringere.
  3. Cannabis würde ihm helfen, zu entspannen, so dass er besser einschlafen könne.

Diese von Fitzwater beschriebenen Wirkungen von Marihuana sind allesamt zutreffend. Cannabis wirkt muskelentspannend, nervenentspannend, gefäßerweiternd, krampflösend und auch hungeranregend. Doch der Konsum von Marihuana bietet Sportlern nicht nur Vorteile.

In mehreren Studien wurde in der Vergangenheit ein negativer Effekt auf das Hormonsystem beschrieben. Wer regelmäßig kifft, verschlechtert sein Testosteron-Östrogen-Verhältnis. Darüber hinaus wird seit Jahren der Einfluss von Cannabis auf die Schlafqualität diskutiert. Das Rauchen von Marihuana soll die REM-Schlafdauer verkürzen, wobei die Intensität und Relevanz dieser Beeinflussung in der Literatur unterschiedlich bewertet wird.

Cannabis im Sommer 2022 weiterhin in Deutschland nicht legalisiert

Eingangs wurde bereits darauf hingewiesen, dass insbesondere strafrechtliche Regelungen darüber entscheiden, ob das Rauchen von Cannabis ohne drohende Sanktionen möglich ist. In Deutschland trat die aktuelle Bundesregierung mit dem Versprechen an, dass die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken umgesetzt werden solle.

Aktuellen Prognose zufolge könnte diese Gesetzesveränderung jedoch noch bis mindestens 2024 auf sich warten lassen. Der Grund hierfür ist insbesondere ein völkerrechtlicher Vertrag, der bis dahin noch Bestand hat. Sobald dieses Abkommen kündbar ist, liegt es noch in der Hand von Bundestag und Bundesrat eine entsprechende Gesetzesänderung zu verabschieden. Bis dahin bleibt der Besitz und Erwerb entsprechender Rauschmittel in Deutschland strafbar.

(fha) | Titelbild: Pixabay.com

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