Mr. Olympia 2023: Qualifikation über Punktesystem wird abgeschafft

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Die IFBB Professionell League hat das Qualifikationssystem für den Mr. Olympia 2023 bekannt gegeben. Demnach dauert die Qualifikationsperiode vom 21. November 2022 bis zum 09. Oktober 2023 an. Der Mr. Olympia 2023 ist für den Zeitraum vom 03. bis 05.November 20223 geplant. Anders als in den vergangenen Jahren wird es in diesem Jahr keine Qualifikation über das Punktesystem geben.

Wie man sich für den Mr. Olympia 2023 qualifiziert

Die Regeln für die Olympia-Qualifikation werden in dieser Saison vereinfacht. Es wird nur noch zwei mögliche Wege gibt, sich für den Mr. Olympia zu qualifizieren. Die Top 5 der Men’s Open sowie die Top 3 aller restlichen Klassen darf an dem Wettkampf bereits teilnehmen. Neben diesen Athletinnen und Athleten werden alle Sportler, die im oben genannten Zeitraum einen Wettkampf für sich entscheiden können, ebenfalls in Ohio 2023 an den Start gehen dürfen.

In den vergangenen Jahren war es darüber hinaus möglich, sich über eine Punkteliste für den Mr. Olympia zu qualifizieren. Das System, welches in den letzten Jahren immer wieder angepasst wurde, sorgte für eine gewisse Spannung und ermöglichte besonders fleißigen Athleten die Teilnahme am wichtigsten Bodybuildingwettkampf der Welt. Für den Mr. Olympia 2023 wurde die Möglichkeit nun abgeschafft.

Was bedeutet die Abschaffung des Punkterankings für die deutschen Athleten?

Zunächst einmal lautet die offensichtliche Antwort: Sie müssen sich wie jeder andere mit einem Sieg direkt für den Mr. Olympia 2023 qualifizieren. Während Tim Budesheim in der Vergangenheit stets betonte, dass genau dies sein Anspruch sei, schaffte der 212er-Athlet Steve Benthin es dagegen nicht, im Vorfeld seiner beiden Teilnahmen in den Jahren 2019 und 2021 einen Sieg einzufahren.

Der Hamburger scheiterte das ein oder andere Mal nur knapp an einem Triumph auf der Profi-Bühne und qualifizierte sich letztendlich in spannenden Punkterennen. Auch 2022 versuchte Steve Benthin nochmals auf diese Weise anzugreifen. Am Ende sollte es ihm jedoch nicht gelingen, sich ein drittes Mal zu qualifizieren.

Neben Tim Budesheim sind Emir Omeragic, Enrico Hoffmann und Roman Fritz drei weitere deutsche Athleten aus dem Schwergewichtsbodybuilding, die sich allesamt auf internationalen Wettkämpfen achtsam schlugen, aber bisher ohne Sieg nach Hause gingen. Aus Fan-Perspektive ist es spannend, ob die Änderung der Olympia-Qualifikation einen Einfluss auf die Wettkampfpläne nehmen wird. Möglicherweise wird der ein oder andere Athlet 2023 sogar auf eine Wettkampfteilnahme verzichten, um eine längere Offseason einzulegen.

(fha) | Titelbild: Youtube

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